
Da wir auch als gewählte Senior:innenvertretung alle ehrenamtlich arbeiten, können unsere Hilfestellungen nicht vollständig sein. Weitere Hilfestellungen gibt es aber in unseren Sprechstunden oder auf Nachfrage. Viele weitergehende Informationen finden Sie auch auf dem Portal 60+ des Bezirksamtes Charlottenburg Wilmersdorf unter
60plus - Das Portal für Senior:innen in Charlottenburg-Wilmersdorf - Berlin.de
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Trauer: Beratung, Unterstützung, Hilfe
Trauer – wer kennt sie nicht? Von klein an machen wir mit diesem Gefühl unsere Erfahrung, wenn z.B. die Puppe oder der Teddybär Wunden hatte, das Fahrrad kaputt ging und nicht mehr nutzbar war, wenn die erste Liebe zerbrach, Kinder selbständig wurden und das Elternhaus verließen, wenn ich aus einer großen Wohnung ausziehen und in eine kleinere wechseln und mich von lieb gewordenen Sachen verabschieden musste. Im Alter sind es dann immer mehr Menschen von denen ich ungewollt Abschied nehmen muss, von Familienangehörigen, Freunde*innen, von Partner*in oder Ehemann*frau. Das Leben ändert sich. Ich teile nicht mehr Gedanken, Erlebnisse, Freude oder Ängste mit jemandem der/die mir wichtig ist, der/dem ich vertraue, der/die mich in den Arm nimmt, wenn ich Trost brauche oder mich nach Zärtlichkeit sehne. – Dieser Verlust - er tut weh. Er tut der Seele weh.
Sprechen darüber kann helfen, sprechen mit jemandem, der das Gefühl kennt und es ernst nimmt, der auch weiß, wie unterschiedlich Trauer sein kann, dass auch Wut, Schuldgefühle, Erleichterung, Angst, Verzweiflung Thema sein können. Jeder Mensch erlebt Trennung, Abschied und Trauer anders – auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit.
Nun hat jeder im Laufe seiner Entwicklung unterschiedlich gelernt, mit Abschied und Trauer umzugehen.
Die meisten Abschiede haben wir allein für uns geklärt, bearbeitet. Manchmal kommen wir aber auch an unsere Grenzen, haben körperlich oder seelisch nicht die Kraft, allein die Erschütterung zu verarbeiten und Wege zu finden, für ein Weiterleben, für neue Perspektiven, für den Weg zu neuer Lebensfreude.
Das Sprechen darüber oder das Zusammensein mit anderen, die das Gefühl, das ich erlebe, kennen,
Wo finde ich diese Menschen bzw. Angebote?
Es gibt :
- die Telefonseelsorge: 0800 – 111 0 111
- Trauerbegleitung -Beratung persönlich oder online
- Trauergruppen
- Trauercafe´s
- professionelle psychologische oder medizinische Hilfen durch Facharzt,
Therapeuten, Krisendienst oder Klinil
- Besuchsdienste
Adressen, Telefonnummern ersehen Sie bitte über das Internet oder rufen Sie an.
Unter 030 323 29 13 versuche ich Ihnen weiter zu helfen.
Christa Kaleck , Mitglied der Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf
Hausnotruf
Haben Sie eine Ahnung oder können Sie sich vorstellen, wie es ist, wenn man Hilfe braucht und sie nicht bekommt? Man stürzt z.B. in der Wohnung (der Klassiker ist nachts auf dem Weg vom Bett auf die Toilette) und niemand ist da, der einem hilft, wieder auf die Beine zu kommen oder Hilfe (Feuerwehr, Krankenwagen, Arzt) zu holen. Man ruft um Hilfe, keiner hört einen, man klopft auf den Fußboden – keine Reaktion. Man wartet ob sich jemand von selbst meldet, nach einem schaut (ein Angehöriger oder Nachbar). Angst entwickelt sich, wird stark und stärker je mehr Zeit in diesem hilflosen Zustand vergeht.
Je älter wir werden, je klarer muss man sich mit solch einer Möglichkeit auseinandersetzen.
Ich muss vorsorgen! Ich muss mich um eine Patientenverfügung, um eine Vorsorge- oder Betreuungsvollmacht kümmern, am besten auch noch um eine Bestattungsvorsorge aber auch um eine mögliche Hilfe im alltäglichen Leben. Ich spreche von dem Hausnotruf. Der wird von verschiedenen Organisationen angeboten, zu unterschiedlichen Konditionen. Ich bekomme einen Notrufknopf, den ich am Körper trage z.B. in Form einer Armbanduhr oder einer Kette. Darin eingebaut ist ein Notrufknopf, den ich im Bedarfsfall drücke und dann mit der Zentrale der Hausnotrufstelle verbunden bin. Der meldet sich sofort, fragt nach Anlass und meinem Befinden und organisiert die Hilfe, kommt umgehend ins Haus, wenn ich den Wohnungsschlüssel abgegeben und im Safe habe deponieren lassen oder informiert eine von mir benannte Vertrauensperson oder holt den Krankenwagen. Nichts mehr mit stundenlangem auf dem Fußbodenliegen oder Warten auf Hilfe. Auch wenn nichts passiert ist, kann ich mich in Sicherheit wiegen, wenn ich einen Vertrag habe ,bei dem ich morgens und abends eine Taste drücke und zum Ausdruck bringe, mich gibt’s noch. Es ist alles in Ordnung. Die Preise sind unterschiedlich. Sollten Sie einen Pflegegrad haben, beteiligt sich sogar die Pflegekasse an den monatlichen Kosten.
Bitte, denken Sie darüber nach, sorgen Sie für Ihre Sicherheit und Ihren Schutz, täglich ,d.h. 365 Tage im Jahr für 24 Stunden.
Hier die Adressen einiger Anbieter:
Arbeiter- Samariter- Bund(ASB): 21 30 77 77
Deutsches Rotes Kreuz(DRK): 0800 365 000
Johanniter:0 800 323 38 00
Malteser: 0800 99 66 029
Darüber hinaus gibt es weitere Anbieter. Bitte lassen Sie sich beraten. Z..B. von ihrem Pflegestützpunkt in Ihrer Nähe.
Christa Kaleck
Mitglied der Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf
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Ein Seniorenportal für Kultur, Geselligkeit, Sport, Alltagshilfen und vieles mehr. Das bietet Ihnen die AWO-Berlin unter www.seniorennetz.berlin .
Sie suchen Angebote in Ihrer Nähe? Auf dieser Internetseite finden Sie eine Auswahl an vielseitigen Aktivitäten. Egal on regelmäßige oder einmalige Angebote. Sie sind kostenlos oder sehr günstig.
Podcast Gesundheit im Dialog
Die Einheit Qualitätssicherung, Planung und Koordinierung der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf informiert in der Reihe „Gesundheit im Dialog“ regelmäßig die Öffentlichkeit und interessierte Fachkräfte über alle Themen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in Form eines Podcastes. Die Aktuelle Episode behandelt die Arbeit der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V. im Interview mit Ihrer Vorsitzenden Frau Schmidt-Statzkowski. Frühere Ausgaben behandelten z.B. die Themen „Stadtteilzentren“ oder „Pflegestützpunkte in Berlin“.
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Die Plattform SOZIALES BERLIN bündelt soziale Begegnungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote aus ganz Berlin. Über die Suche finden Sie das passende Angebot für sich.
https://www.berlin.de/soziales-berlin/
Für mehr Bewegung im Bezirk!
Adrian Löscher: Seit Mai 2024 Bewegungslotse für Charlottenburg-Wilmersdorf. Er steht allen Interessierten kostenfrei beratend zur Seite. Auch und gerade auch Senior:innen. „Manchmal braucht es nur den richtigen Hinweis, um in Bewegung zu kommen. So half ich Seniorin, die ungern ins Sommerbad ging, die Freude am Schwimmen wiederzuentdecken – mit den passenden Zeiten in der nahen Schwimmhalle. Eine andere Dame entdeckte dank der Vermittlung von Boule- und Pétanque-Angeboten ein neues Hobby unter freiem Himmel und fand dabei gleich nette Mitspielerinnen. Besonders schön war auch die Unterstützung für eine Seniorin, die sich die Vereinsbeiträge nicht mehr leisten konnte: Sie erhielt den Tipp für ein ähnliches, kostenfreies Angebot in ihrer Nachbarschaft – und konnte so weiterhin aktiv und in Gemeinschaft bleiben. Sport schafft Bewegung und Verbindung.“
E-Mail: loescher@bwgt.org,
Telefon: 0170 4945 770
Montag, Dienstag: 9 – 16 Uhr
Mittwoch: 9 – 12 Uhr
Medienkuriere helfen bei eingeschränkter Mobilität in der Nutzung der Stadtbibliothek:
Die Stadtbibliothek möchte ihren Bürgern, ganz besonders den älteren und teils nicht mehr mobilen Menschen die Chance bieten, auf den bunten und vielfältigen Bestand der Öffentlichen Bibliotheken im Bezirk Zugriff zu erhalten und diesen auch aktiv zu nutzen. Für dieses Ziel wird der kostenfreie Service des Medienkuriers angeboten.
Die Medienkuriere sind ehrenamtlich tätig und bringen Gewünschtes aus dem Bibliotheksangebot in die Senioreneinrichtungen und holen es von dort auch wieder ab.
Zur Verfügung steht eine breite Palette an Medien von allgemeiner Sachliteratur bis zum spannenden Roman über Spielfilme hin zum Hörbuch. Alles soll den Bewohner:innen von Senioreneinrichtungen zugänglich gemacht werden. Die ehrenamtlichen Medienkuriere werden sorgfältig vom Bibliothekspersonal ausgesucht. Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen.
Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek
Brandenburgische Str. 2
10713 Berlin
T: 030 9029-15904
E-Mail: Medienkurier-Bibliothek |@| charlottenburg-wilmersdorf.de
https://www.wir-bieten-vielfalt-einen-ort.de/medienkurier-fuer-nicht-mobile-menschen
Pflegestützpunkte
Manchmal geht es schneller als man denkt. Unglücklich gestürzt, schon kann es sein, dass man in der Mobilität eingeschränkt ist und ggf. auch bleibt, denn nicht immer ist der alte Zustand wieder herstellbar. Mitunter braucht man in solchen oder anderen Krankheitszuständen Unterstützung von Fremden, von Fachleuten weil Familie oder Freunde aus unterschied-lichen Gründen nicht helfen können.
Dann sollte man wissen, was zu tun ist. Holen Sie sich Rat und Beistand von z.B. den
3 Pflegestützpunkten in Charlottenburg-Wilmersdorf:
1. Bundesllee 50, 10715 Berlin, Tel: 893 12 31 oder 893 12 72
2. Ernst-Reuter-Platz 2, 10587 Berlin, Tel: 0800 265 080 252 01
3. Kaiserin-Augusta-Allee 85, 10589 Berlin, Tel: 33 85 36 49 10
oder anderen Beratungsstellen des Bezirks.
Die können mit ihnen zusammen überlegen und entscheiden, was zu tun wäre. Es gibt sowohl ambulante, teilstationäre als auch vollstationäre Pflege. Es gibt persönliche als auch finanzielle Hilfen. Es gibt Mobilitätshilfen und Besuchsdienste, den Hausnotruf und..und..und…
Auch sollten Sie von Angehörigen gepflegt werden können, dann kann für sie Unterstützung ermittelt werden. Z.B. durch Information, Beratung, finanzielle Hilfen oder auch eine Auszeit.
Seien Sie mutig, packen Sie es an.
Christa Kaleck
Mitglied der Seniorenvertretung C-W
Einsamkeit ist ein schwerer Gegner, den man kaum allein besiegen kann.
Z.B. Besuchsdienste und Silbernetz helfen….
Früher war alles anders. Als der Mann oder die Frau, der Partner, die Freundin noch lebten, die Kinder erreichbar waren, als es noch einfach war, die
Altbau-wohnung ohne Fahrstuhl zu verlassen. Inzwischen ist es still geworden. Es ist niemand da mit dem man mal sprechen oder lachen, sich austauschen , gemeinsam einen Kaffee/Tee trinken, etwas spielen kann oder jemand der einfach nur da ist und zuhört oder von dem Leben draußen erzählt.
Doch, da ist jemand, der sogar zu Ihnen nachhause kommt, wenn Sie es wollen. Kostenlos und unverbindlich. Sie müssen nur anrufen und zwar:
- Ihre zuständige Kirchengemeinde
- Kontakstelle PflegeEngagement Tel: 89 02 85 31
- Diakonie „Haltestelle“ Tel: 38 39 67-25 oder 0163 – 383 98 03 oder 86 09 97-18/19
- Projekt „Türöffner“ Tel: 0172 370 06 oder 0160 930 73 993
- Besuchsdienst „Zeit für Dich“ - offene Initiative lesbischer Frauen
- Besuchsdienste des DRK, der Malteser, des Sozialverbandes Deutschland
Rufen Sie an ! Und zwar jetzt und vereinbaren Sie einen Besuch, wenn es Ihnen gefällt auch mehrmals.
Oder erst mal am Telefon. Kennen Sie das Gefühl, jemanden anrufen zu wollen um über ein beglückendes Erlebnis zu erzählen oder über Sorgen, Nöte, Ängste zu reden, vielleicht einen Rat zu brauchen oder Informationen ? Und dann ist da keiner, der zuhört.
Doch bei Silbernetz von 8 – 22 Uhr (Weihnachten rund um die Uhr.
Aber den 1.Schritt müssen Sie machen: Tel: 0800 4 70 80 90. Der Anruf ist kostenfrei, vertraulich und kann auch anonym erfolgen. Im 2. Schritt können Sie überlegen ob es bei dem einmaligen Gespräch bleiben soll oder ob auch Sie angerufen werden wollen, z.B. einmal in der Woche wie in einer Freundschaft.
Christa Kaleck
Mitglied der Seniorenvertretung C-W




