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19.03.2026
Zum Tag des Gesundheitsamtes am 19.3.26: Beratungen und Hilfen in schwierigen Lebenssituationen Aufsuchende Sozialarbeit für ältere Menschen + LSBB vom 18.3.26

Der diesjährige Tag des Gesundheitsamtes am 19. März findet bundesweit unter dem Motto "Vielfalt für Gesundheit" statt. Das Gesundheitsamt in Charlottenburg-Wilmersdorf mit seiner Amtsleitung, den Fachbereichen und Einrichtungen hat Standorte im gesamten Bezirk. Es dient dem Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. Die Beschäftigten zeichnet eine hohe berufliche Qualifikation aus. Die gesundheitliche Beratung, Betreuung und Hilfe sowie Gesundheitsschutz gehören zu den Dienstleistungen.

Die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen, Krebs und chronischen Erkrankungen am Hohenzollerndamm 174 - 177, 10713 Berlin (Wilmersdorf), 030 9029 - 160 40, bfb@charlottenburg-wilmersdorf.de, mit offenen Sprechstunden Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr ist Teil des Gesundheitsamtes. Das Angebot ist kostenlos und bietet vertrauliche Beratungen und Hilfen in schwierigen Lebenssituationen und steht offen für Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter.

 

Zur Arbeit der Beratungsstelle befragte Joachim Jetschmann als Mitglied der Senior:vertretung (SV) Charlottenburg-Wilmersdorf den Bezirksstadtrat Simon Hertel, zuständig für Jugend und Gesundheit.

Mit welcher Zielsetzung ist die Beratungsstelle eingerichtet worden?

Die Rechtsgrundlage für die Beratungsstelle ist das Berliner Gesundheitsdienstreformgesetz (GDG). In diesem werden die Aufgaben, Struktur und Zuständigkeiten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) in Berlin definiert. In diesem Zusammenhang sind auch die Beratungsstellen eingerichtet worden.

Nach welchen Kriterien ist der Leistungskatalog der Beratungsstelle festgesetzt worden?

Die Kriterien für den Leistungskatalog ist eine optimale ambulante Versorgung unter Berücksichtigung der noch vorhandenen Ressourcen der Betroffenen zu gewährleisten und ihnen damit ein würdevolles Leben in der eigenen Häuslichkeit zu ermöglichen. Ziel ist eine stationäre Unterbringung zu vermeiden bzw. möglichst lange aufzuschieben.

Welches sind die fünf am stärksten in Anspruch genommen Leistungen?

Die am stärksten in Anspruch genommenen Leistungen ist die sozialrechtliche Beratung, die Versorgung in der eigenen Häuslichkeit, Unterstützung durch mildtätige Stiftungen, Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung von Pflegeleistungen, Schwerbehindertenausweise, Rehabilitationsmaßnahmen, Grundsicherungsleistungen und Wohngeld sowie psychosoziale Gespräche insbesondere zur Krankheits- und Einsamkeitsbewältigung.

Sind Hausbesuche und die Versorgung älterer Menschen in ihren eigenen Häuslichkeiten möglich?

Aufgrund der häufig bestehenden Mobilitätseinschränkung der Klienten wird aufsuchende Sozialarbeit angeboten, so dass der Großteil der Beratungsgespräche in der eigenen Häuslichkeit stattfindet.

Wie kann Kontakt zur Beratungsstelle aufgenommen werden?

Bei Bedarf kann die offene Sprechstunde aufgesucht oder einfach Kontakt per Mail oder telefonisch aufgenommen werden.

Mit welchen Einrichtungen, Verwaltungen und Stiftungen ist die Beratungsstelle vernetzt?

Die Beratungsstelle kooperiert insbesondere mit dem Sozialamt und dem Jobcenter sowie dem Versorgungsamt, Betreuungsbehörden, Jugendamt, Teilhabefachdienste.

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Landesse
niorenbeirat tagte am 18.3.26

Auf seiner Sitzung behandelte der LSSB das Thema „Gewaltprävention im Alter“. Bei den Sitzungen sind Gäste willkommen. Folgende Institutionen stellten sich vor und den anschließenden Fragen der Anwesenden:
Koordinatorin Sichere Pflege, Beratungsstelle Pflege in Not, Projekt Netzhelden60, Veritas Beratungsstelle für Betroffene von Verschwörungserzählungen. Die Beratungsstelle für Verschwörungsrzählungen als Teilnehmerin irritierte zunächst, aber es zeigte sich ein großer Bedarf in der Praxis. Das Angebot hilft „Aussteigenden“ und beim Umgang mit Menschen aus dem Umfeld.
Bilder: Sitzung und die anwesende sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Frau Sebahat Atli MdA (im Bild mit Conny Brosda  SV-CW) 


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