Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Neuigkeiten
08.02.2026, 12:38 Uhr | Übersicht | Druckansicht
Schlagzeilen und Hinweise

Lebensnahe Orte der Begegnung für ältere Menschen schaffen

von Joachim Jetschmann

Die Mitwirkungsgremien der älteren Menschen ab dem 60. Lebensjahr (LSV und LSB) haben gemeinsam mit dem Senat von Berlin die Ziele der Seniorenpolitik in vier Leitlinien zusammengefasst. Danach sollen alle älteren Menschen dazu befähigt werden, ein eigenverantwortliches Leben in der Gemeinschaft zu führen und die Bedingungen für eine umfassende Teilhabe geschaffen werden. Die Leitlinien der Berliner Seniorenpolitik sind auf der Website 
Leitlinien der Berliner Seniorenpolitik - Berlin.de 
zusammen mit dem dazugehörigem Maßnahmenkatalog nachzulesen.

Aktuell ist der Maßnahmenkatalog zu den Leitlinien der Berliner Seniorenpolitik einem Monitoring von der Berliner Verwaltung unterzogen worden. Die Ergebnisse des Monitorings liegen dem Landesseniorenbeirat Berlin (LSBB) und der Landesseniorenseniorenvertretung (LSV) zur Stellungnahme vor. Bis Mitte Februar 2026 besteht die Möglichkeit auch für Hinweise der Bürgerinnen und Bürger zu den mit dem Senat in den Jahren 2023/2024 verabredeten Maßnahmen. Während der gerade stattgefundenen Bezirksseniorenversammlung in Charlottenburg-Wilmersdorf befassten sich die Hälfte der Fragen an das Bezirksamt mit konkreten Maßnahmen zu den seniorenpolitischen Leitlinien.  

Besondere Aufmerksamkeit fand die Absicht, bis zum 31. Dezember 2026 in den elf Bezirksregionen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf mindestens eine hauptamtlich betriebene Begegnungsstätte, ein Stadtteilzentrum, einen sozialen Treffpunkt mit Angeboten für ältere Menschen zu schaffen.

 

Anregungen zu den bestehenden und noch einzurichtenden Begegnungsstätten werden von Seniorinnen und Senioren in Charlottenburg-Wilmersdorf dringend erbeten und sind an die Seniorenvertretung unter seniorenvertretung.cw@gmx.de oder an die Postanschrift "Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf, Rathaus, Raum 19 Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, zu richten. 
Bei Bedarf für Rücksprachen kann mit dem Seniorenvertreter Joachim Jetschmann (030 91 49 39 88) oder dem Arbeitskreis Senioren-Aktiv im Seniorenclub Herthastraße Kontakt aufgenommen werden.


Ausnahmsweise soll Salzstreuung auf Bürgersteigen im Winter zulässig sein

Die Fraktionen von CDU und SPD im Abgeordnetenhaus von Berlin haben sich darauf verständigt, im Rahmen des Straßenreinigungsgesetzes zeitlich begrenzt und ausnahmsweise  den Einsatz von Auftaumitteln wie Salz im Winter zuzulassen, wenn „die öffentlichen Belange die Abweichung erfordern oder wenn die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führen würde, die Abweichung mit öffentlichen Interessen vereinbar ist und keine wesentliche Beeinträchtigung der Belange Beteiligter mit sich bringt.“ Das Gesetz soll durch einen entsprechenden § 10a ergänzt werden.

Bislang begrenzte der § 3 Abs. 8 Straßenreinigungsgesetz den Einsatz von Auftaumitteln wie Salz auf die wichtigsten und ausnahmsweise auf nachrangige Straßen. Auf Bürgersteigen und sonstigen Verkehrsflächen war der Einsatz von Auftaumitteln wie Salz bisher verboten.

Bleibt zu hoffen, dass sich dann Verhältnisse wie in diesem Winter nicht wiederholen.

 

Was sind die größten Herausforderungen für das Älterwerden in den nächsten 20 Jahren?

Welche Themen sind vor allem älteren Menschen, aber auch anderen Altersgruppen, mit Blick auf eine Gesellschaft für alle Lebensalter besonders wichtig? Wo besteht politischer Handlungsbedarf? Wichtige Themen und Handlungsfelder rund um das Älterwerden in Deutschland wurden identifiziert. Dazu hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) einen Bericht erstellt, den man im Netz einsehen bzw. herunterladen kann.

https://www.bagso.de/fileadmin/user_upload/bagso/06_Veroeffentlichungen/2026/Bericht_AElterwerden_in_Deutschland.pdf

 

20.2.2026 Mit dem Bürgerkoffer unterwegs in der Bundesallee

Im Pflegestützpunkt Wilmersdorf, Bundesallee 50, 10715 Berlin werden am Freitag, den 20.2.2026  von 9-12 Uhr  folgende Dienstleistungen angeboten:

Personalausweis/ Reisepass

Kosten(37,00 € / 70,00 € ):

Nötig: Personalausweis, Reisepass, vorläufiger Ausweis

Vorläufiger Personalausweis

Kosten(10,00 €):

Nötig: Personalausweis, Reisepass, vorläufiger Ausweis

Ummeldung (kostenfrei):

Nötig: Personalausweis, Reisepass, vorläufiger Ausweis, ausländischer Pass

oder Unionsbürgerkarte (eID-Karte) sowie Wohnungsgeberbestätigung (im Original vom

Wohnungsgeber ausgefüllt und unterschrieben)

Meldebescheinigung

Kosten: (10,00 €), Bei Sozialleistungsempfänger (Bürgergeld, Grundsicherung,

Sozial Hilfe) kostenfrei; Nachweis, z.B. Leistungsbescheid

Nötig: Personalausweis, Reisepass, vorläufiger Ausweis, ausländischer Pass

oder Unionsbürgerkarte (eID-Karte), bei Sozialleistungsempfänger:

Lebensbescheinigung (kostenfrei):

Nötig: Personalausweis, Reisepass, vorläufiger Ausweis,

ausländischer Pass oder Unionsbürgerkarte (eID-Karte)

Führungszeugnis (13,00 €): Personalausweis, Reisepass, vorläufiger Ausweis, ausländischer ausländischer Pass oder Unionsbürgerkarte (eID-Karte)

Wichtige Hinweise:

digitales Foto kann vor Ort zur sofortigen Verwendung erstellt werden - Persönliche Vorsprache ist unabdingbar - die Abholung der Dokumente erfolgt im Anschluss im Bürgeramt Fehrbelliner Platz, dies ist auch mit Vollmacht möglich - nur Zahlung mit EC- Card (mit PIN) oder Debitkarten





Ältere Artikel finden Sie in unserem Archiv.
Zurück zur Übersicht.