durch Ev. Johannesstift Diakonie und der Werner und Maren Otto Stiftun unser Mitglied, Christa Kaleck, wurde von Ev. Johannesstift Diakonie und der Werner und Maren Otto Stiftung für ihren BESUCHSDIENST ausgezeichnet Im ev. Martin-Luther-Krankenhaus in Wilmersdorf erhalten viele ältere und oft alleinstehende Patienten und Patientinnen regelmäßig Besuch von Christa Kaleck. Sie erfahren so mitmenschliche Nähe, Empathie und Aufmerksamkeit für ihre Probleme und Situation, was nicht nur den Heilungsprozess unterstützt und beschleunigt, sondern auch das Krankenhauspersonal entlastet. Viele der Aufgesuchten schätzen das offene Ohr und empfinden Verständnis und Mitgefühl als hohen Wert. Seit 2019 ist Christa Kaleck, Mitglied der Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf, auch im Besuchsteam des Krankenhauses engagiert. Sie wurde 2025 von der evangelischen Johannesstift Diakonie mit Urkunde und Medaille und nun 2026 mit dem Besuchsteam auch von der Otto-Stiftung ausgezeichnet.
Die Werner und Maren Otto Stiftung wurde 2009 vom Gründer der Ottogruppe Werner Otto und seiner Ehefrau Maren aus Dankbarkeit für ein langes gesundes Leben gegründet, um etwas zurückzugeben. Die Stiftung fördert Projekte im Rahmen der Altenhilfe, der Palliativ- und Hospizarbeit in Berlin und Brandenburg. |
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| Meldungen aus der Vertretung der Menschen ab 60 Plenum vom 27.4.26: ![]() In der Sitzung zu Besuch: Frau Lehmann und Bezirksstadträtin Duda In der Aprilsitzung begrüßten wir u.a. Frau Lehmann vom Pflegestützpunkt Charlottenburg am Ernst-Reuter-Platz 2 und sie erläuterte die Aufgaben der Pflegestützpunkte. Es gibt insgesamt 3 in Charlottenburg-Wilmersdorf und 3 gelegentlich besetzte Außenstellen (siehe Pflegestützpunkte - Berlin.de ). Die Pflegestützpunkte beraten Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und andere Ratsuchende kostenfrei und unabhängig zu allen Fragen rund um Pflege und Alter. Sie übernehmen eine Lotsenfunktion, um den Bürgerinnen und Bürgern die Inanspruchnahme der gesetzlichen Sozialleistungen zu erleichtern. Sie klären die Finanzierungsmöglichkeit und helfen beispielsweise bei der Antragstellung. Die Pflegestützpunkte beraten auch auf Arabisch, Russisch, Türkisch, Vietnamesisch sowie in vielen weiteren Sprachen. Beratungen können im Pflegestützpunkt, telefonisch, im Rahmen eines Hausbesuchs oder per Video angeboten werden. Besonders wichtig war Frau Lehmann, dass jeder und jede sich beim Pflegestützpunkt beraten lassen könne auch wenn es noch keine konkreten Fall gäbe. Auch eine vorsorgliche Beratung könne also kostenfrei in Anspruch genommen werden. Noch was: Eine Arbeitsgruppe soll Maßnahmen zur Steigerung der Wahlbeteiligung an den Seniorenvertretungswahlen 2027 erarbeiten. Die Wahlen finden ab vom 5. Bis zum 12.3.2027 statt, die Briefwahl beginnt schon im Januar 27. Kandidierende müssen sich bis zum 2.10.26 beim jeweiligen Bezirksamt anmelden. |
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| 4.-10.Mai 2026: Woche der pflegenden An- und Zugehörigen
Mehr als 280.000 Menschen in Berlin pflegen Familienmitglieder oder andere Ihnen nahestehende Menschen. Die Woche der pflegenden An- und Zugehörigen findet vom 4.bis zum 10.Mai 2026 nun schon zum 8. Mal in Berlin statt. Vielfältige Angebote von der Beratung, dem persönlichen Austausch und der gemeinsamen Pause mit Anderen bis zur feierlichen Ehrengala am 7.5.26 hat die Woche viel zu bieten. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden sieben pflegende An- und Zugehörige stellvertretend mit den Berliner Pflegebären ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung wird ihre für unsere Gesellschaft wichtige Arbeit gewürdigt und sichtbar gemacht. Hier geht es zum Programm mit einem Geleitwort von Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege. Weitere Informationen: Aufgaben der Fachstelle für pflegende Angehörige in Berlin |
Nicht nur das Auge erfreut sich bei diesem Anblick. jf Bild jf Der Gerhart-Hauptmann-Park, gelegen an der Meierottostr., ist nicht nur schön anzusehen sondern auch vorbildlich vom Bezirk angelegt zum Schutz von Insekten („Insektentankstelle"). Der Bezirk betreibt ein ökologisches Grünflächenmanagement um die Tier- und Pflanzenwelt zu fördern. Der Park an der Meierottostr. , mit einem angrenzenden Spielplatz. wird von Alt und Jung genutzt. Der Park ist klein aber fein. |
Meldungen. Neuwahl der bezirklichen Seniorenvertretung und neues SenPro ist da Liebe Seniorinnen und Senioren und alle dazwischen, bereits kurz vor Ostern wurden die Termine für die 2027 fällig werdenden Neuwahlen für die Vertretungen für Euch festgelegt. Wer zu den Vertretungen der über 60jährigen kandidieren möchte (im Gesetz Bezirksseniorenvertretungen), sollte seine oder ihre Kandidatur bis zum 2.10.26 beim Bezirksamt anmelden. Zum 5.1.27 werden die Wahlbenachrichtigungen verschickt, bis zum 18.2.27 können die Anträge auf Briefwahl gestellt werden, die Briefwahlunterlagen müssen dann bis zum 4.3.27 beim Bezirksamt zurück sein. Wer sich an der Urnenwahl beteiligen möchte hat dazu dann vom 5.3. 27 bis zum 12.3.27 Gelegenheit. Aktives und passives Wahlrecht hat, wer am 4.3.27 60 Jahre alt und mit erstem Wohnsitz in Charlottenburg-Wilmersdorf gemeldet ist.
Ebenfalls schon vor Ostern ist das SenPro des Bezirksamtes mit dem Veranstaltungskalender April bis Juni 26 erschienen. Es liegt im Rathaus und öffentlichen Stellen in gedruckter Form aus und ist auf der Webseite der SV Charlottenburg-Wilmersdorf im Reiter Sprechstunden/Programm oder den Bezirksamtsseiten digital erreichbar. |
Wir wünschen schöne Feiertage |
| Interview mit Volksbildungsstadträtin Heike Schmitt-Schmelz Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf bietet ein tolles Angebot für alle an: Das „Digitalcafé“. Gerade bei Senior:innen ist dieses offene Angebot sehr beliebt. Vor Ort kann man dort Unterstützung bei der Bedienung von technischen Geräten- wie z.B. Mobiltelefonen - bekommen oder bei der digitalen Antragstellung. Nun wird an vielen Stellen aufgrunnd der Haushaltslage gekürzt. Wir haben die zuständige Bezirksstadträtin, Heike Schmitt-Schmelz dazu befragt. Das Interview führte Frank-Axel Dietrich (FAD).
FAD: Können Sie sich vorstellen, das Projekt auch an anderen Orten im Bezirk anzubieten? Schmitt-Schmelz: Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Das Digital-Café wird vor Ort in der Heinrich-Schulz-Bibliothek sehr gut angenommen, und wir wünschen uns, dass es auch Menschen erreicht, denen der Weg zum Rathaus nicht so einfach möglich ist. Für 2026 sind drei bis vier Sondertermine an anderen Orten im Bezirk geplant. FAD: Wie sieht es mit dem Digitalzebra aus. Drohen hier Einschränkungen? Schmitt-Schmelz: Das Digital Zebra, ein kostenloser Beratungsdienst der Stadtbibliothek zu allen digitalen Fragen und ist auch nicht von Kürzungen bedroht. Im Gegenteil haben wir geradezusätzlich zum Digitallotsen Max, der sehr beliebt ist, eine weitere Stelle für eine:n Digitallotsen:in ausgeschrieben. Das Angebot war bisher ja sehr stark frequentiert und es kam zu Wartezeiten. Darüber hinaus gibt es das Seniorenprogramm "60plus“ welche umfassende Informationen und Angebote für ältere Menschen bereitstellt. Kürzungen sind hier nicht vorgesehen. FAD: Was würden Sie Seniorinnen und Senioren raten, die sich für digitale Angebote interessieren, aber noch unsicher sind? Schmitt-Schmelz: Mein Tipp ist: Einfach ausprobieren und keine Scheu haben. Das Digital-Café und das Digital Zebra bieten freundliche, geduldige Unterstützung, wo man mit seinen Fragen und Anliegen willkommen ist. Die digitale Welt bringt viele Vorteile – ob beim Kontakt mit Familie, der Nutzung von Dienstleistungen oder beim Zugang zu Informationen. Wir wollen, dass niemand abgehängt wird. FAD: Vielen Dank für das Gespräch. |
| Die Generation über 60 ist so vielfältig wie unsere Gesellschaft. Senior:innenvertreter Frank-Axel Dietrich sprach mit Elke R. -Gründungsmitglied der Stadtteilgruppe „Omas gegen Rechts“ in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. Als Senior:innenvertretung interessiert uns natürlich besonders, warum die Oma gegen Rechts ist? War die Mutter oder Tochter noch dafür? Elke R.: Die Überzeugung der Mutter kann eine bedeutende Rolle spielen, entweder als Zustimmung oder als Abgrenzung. Meine Mutter hat sich nie um Politik gekümmert und gesellschaftliche Entwicklungen nicht verfolgt. Sie war dann ganz überrascht und enttäuscht, dass „Hitler den Krieg verloren hat.“ Mein politisches Engagement, nicht erst im fortgeschrittenen Alter, hat sicher damit zu tun, dass ich so nicht durchs Leben gehen möchte. Ich sehe es als Aufgabe, die erreichten demokratischen Errungenschaften nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Enkelkinder zu erhalten.
Elke R.: „Omas gegen Rechts“ stehen für Grund- und Menschenrechte, für die Unantastbarkeit der Menschenwürde, sowohl im Sinne des Grundgesetzes als auch im Sinne internationaler Verträge und Übereinkommen. Diese Grundwerte werden von extrem rechten Parteien zunehmend in Frage gestellt. Das rechte Denken beginnt mit der Vorstellung, man sei die einzig wahre Stimme des Volkes. Wenn sich dieses antipluralistische Denken offen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung und dort insbesondere gegen das Prinzip der Menschenwürde in Artikel 1 richtet, ist die Grenze zum Rechtsextremismus überschritten. Genau deshalb schaut der Verfassungsschutz bei der AfD auch so genau hin. Solchen Entwicklungen treten wir in Deutschland entgegen.
Wenn sich eine Seniorin über 60 bei Ihnen engagieren will: Reicht es gegen rechts zu sein oder wird nicht eigentlich eine linke Einstellung erwartet? Müsste ein Enkelkind nachgewiesen werden? Elke R.: Demokratie ist kein linkes Projekt, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe, bei der es darum geht, wie wir friedlich zusammenleben wollen und wie wir das Zusammenleben verbessern können. Die Omas (und Opas) leben den politischen Pluralismus; es sind von ganz links bis konservativ alle Einstellungen vertreten. Unsere Stadtteilgruppen sind offen für alle Frauen (und Männer), die sich gegen Rechtsextremismus engagieren wollen. Eine Mehrheit ist tatsächlich auch biologisch Oma oder Opa, aber ein Nachweis von Enkeln ist nicht notwendig. Sie arbeiten in der Stadtteilgruppe Charlottenburg-Wilmersdorf der „Omas gegen Rechts“. Was macht die gerade? Elke R.: Wir arbeiten gerade verschiedene Aktionsformen aus, um im Vorfeld der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im September 2026 Aufklärungsarbeit auf der Straße zu leisten. Dazu gehören Informationsstände und kreative Aktionen, die zum Dialog über unsere Demokratie - und warum sie verteidigt werden muss - einladen. Kontakt: stadtteilgruppe-cha-wi@omasgegenrechts.berlin |
| Zum Tag des Gesundheitsamtes am 19.3.26: Beratungen und Hilfen in schwierigen Lebenssituationen Aufsuchende Sozialarbeit für ältere Menschen + LSBB vom 18.3.26 Der diesjährige Tag des Gesundheitsamtes am 19. März findet bundesweit unter dem Motto "Vielfalt für Gesundheit" statt. Das Gesundheitsamt in Charlottenburg-Wilmersdorf mit seiner Amtsleitung, den Fachbereichen und Einrichtungen hat Standorte im gesamten Bezirk. Es dient dem Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. Die Beschäftigten zeichnet eine hohe berufliche Qualifikation aus. Die gesundheitliche Beratung, Betreuung und Hilfe sowie Gesundheitsschutz gehören zu den Dienstleistungen. Die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen, Krebs und chronischen Erkrankungen am Hohenzollerndamm 174 - 177, 10713 Berlin (Wilmersdorf), 030 9029 - 160 40, bfb@charlottenburg-wilmersdorf.de, mit offenen Sprechstunden Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr ist Teil des Gesundheitsamtes. Das Angebot ist kostenlos und bietet vertrauliche Beratungen und Hilfen in schwierigen Lebenssituationen und steht offen für Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter. Zur Arbeit der Beratungsstelle befragte Joachim Jetschmann als Mitglied der Senior:vertretung (SV) Charlottenburg-Wilmersdorf den Bezirksstadtrat Simon Hertel, zuständig für Jugend und Gesundheit. Mit welcher Zielsetzung ist die Beratungsstelle eingerichtet worden? Die Rechtsgrundlage für die Beratungsstelle ist das Berliner Gesundheitsdienstreformgesetz (GDG). In diesem werden die Aufgaben, Struktur und Zuständigkeiten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) in Berlin definiert. In diesem Zusammenhang sind auch die Beratungsstellen eingerichtet worden. Nach welchen Kriterien ist der Leistungskatalog der Beratungsstelle festgesetzt worden? Die Kriterien für den Leistungskatalog ist eine optimale ambulante Versorgung unter Berücksichtigung der noch vorhandenen Ressourcen der Betroffenen zu gewährleisten und ihnen damit ein würdevolles Leben in der eigenen Häuslichkeit zu ermöglichen. Ziel ist eine stationäre Unterbringung zu vermeiden bzw. möglichst lange aufzuschieben. Welches sind die fünf am stärksten in Anspruch genommen Leistungen? Die am stärksten in Anspruch genommenen Leistungen ist die sozialrechtliche Beratung, die Versorgung in der eigenen Häuslichkeit, Unterstützung durch mildtätige Stiftungen, Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung von Pflegeleistungen, Schwerbehindertenausweise, Rehabilitationsmaßnahmen, Grundsicherungsleistungen und Wohngeld sowie psychosoziale Gespräche insbesondere zur Krankheits- und Einsamkeitsbewältigung. Sind Hausbesuche und die Versorgung älterer Menschen in ihren eigenen Häuslichkeiten möglich? Aufgrund der häufig bestehenden Mobilitätseinschränkung der Klienten wird aufsuchende Sozialarbeit angeboten, so dass der Großteil der Beratungsgespräche in der eigenen Häuslichkeit stattfindet. Wie kann Kontakt zur Beratungsstelle aufgenommen werden? Bei Bedarf kann die offene Sprechstunde aufgesucht oder einfach Kontakt per Mail oder telefonisch aufgenommen werden. Mit welchen Einrichtungen, Verwaltungen und Stiftungen ist die Beratungsstelle vernetzt? Die Beratungsstelle kooperiert insbesondere mit dem Sozialamt und dem Jobcenter sowie dem Versorgungsamt, Betreuungsbehörden, Jugendamt, Teilhabefachdienste. -----------------------------------------------------------------------------------------------------
Landesseniorenbeirat tagte am 18.3.26 Auf seiner Sitzung behandelte der LSSB das Thema „Gewaltprävention im Alter“. Bei den Sitzungen sind Gäste willkommen. Folgende Institutionen stellten sich vor und den anschließenden Fragen der Anwesenden: |
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